Schulregeln

Schulregeln

Voraussetzungen für ein Gelingen von Lernen und Unterricht in unserer Schule

An unserer Schule gilt, dass wir jedem anderen Menschen mit Respekt begegnen. In unserem Verhalten versuchen wir, dieses auch auszudrücken, indem wir uns Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und allen hier arbeitenden Menschen gegenüber respektvoll und rücksichtsvoll verhalten. Niemand darf sich belästigt, gefährdet, bedroht fühlen oder gar verletzt werden. Sollte das einmal nicht gelingen, gilt es dies zu klären.

Für das Leben in unserer Schule gibt es Regeln. Die wichtigsten sind:

  • Pünktliches Erscheinen zum Unterricht, zu Veranstaltungen und Verabredungen wird erwartet.
    Der Unterricht muss pünktlich mit allen beginnen können: verspätetes Erscheinen stört den Unterricht und den Lernvorgang all derer, die schon da sind.
  • Unterricht und Lernen gelingen nur, wenn man sich als Schülerin oder Schüler auf die Inhalte und Arbeitsformen einlässt und im Rahmen der Klasse mitarbeitet. Die im Unterricht gestellten Hausaufgaben sind eine Weiterführung des Unterrichts. Sie dienen der Übung und eigenen gedanklichen Auseinandersetzung mit den Themen.
  • Während des Unterrichts sollen sich die Schülerinnen und Schüler auf den Unterricht konzentrieren und alle ablenkenden Tätigkeiten unterlassen. Essen, Trinken und der Gang zur Toilette erfordern die Erlaubnis der Lehrkraft, Kaugummi kauen ist nicht erlaubt.
  • Die Benutzung von elektronischen Geräten oder Mobiltelefonen oder Smartwatches ist auf dem ganzen Schulgelände während der Schulzeit von 7.00 bis 17.00 Uhr nicht erlaubt, die Geräte müssen ausgeschaltet und dürfen nicht sichtbar sein. Ausnahmen erfordern die Zustimmung des Lehrers oder der Lehrerin. Bei Verstoß gegen diese Regel muss der Schüler bzw.die Schülerin das Gerät abgeben und kann es am nächsten Schultag in der großen Pause zurückerhalten. Für die Oberstufenschülerinnen und -schüler wird auf dem Schulgelände ein Ort ausgewiesen, an dem dringende Telefonate geführt oder wichtige Kurznachrichten versandt werden können.
  • Den Anweisungen von Lehrerinnen und Lehrern ist Folge zu leisten. Wenn sich eine Schülerin oder ein Schüler ungerecht behandelt fühlt, kann man das nach der Stunde mit dem Lehrer oder der Lehrerin besprechen oder gegebenenfalls sich an den Vertrauenslehrer, die Vertrauenslehrerin, den Klassenlehrer, die Klassenlehrerin oder -tutor/in oder die Streitschlichter wenden.
  • Wir erwarten von jedem Einzelnen einen sorgsamen Umgang mit allen Dingen in der Schule.
    Kritzeleien und Zerstörungen verursachen Kosten, die von allen mitzutragen sind. Sauberkeit ist eine Voraussetzung dafür, dass sich alle Schülerinnen und Schüler in den Klassen wohl fühlen.
  • In die Schule gehören weder Waffen noch Drogen oder Alkohol. Rauchen ist erst ab einem Alter von 18 Jahren erlaubt. Dafür haben wir den Raucherplatz vorgesehen.

Vorstand

Hinten: Martin Laude, Martin Hamler, Katja Gromer, Johanna Mülleder, Michael Moog
Mitte: Christian Sommerlad, Roman Wischnewski, Helga Henke, Elke Bauer, Angela Lempelius
Vorne: Reinhard Abenschein,Virginia Schildhauer, Petra Schlerege, Sandra Fink

Vorstandsmitglieder und Aufgabenbereiche

Abendschein, Reinhard
Gehaltskommission

Bauer, Elke
Hort

Fink, Sandra
Finanzkommission

Fischer, Prof. Dr. Alexander
Arbeitskreis IT

Gromer, Katja
Kinderkrippe

Hamler, Martin
Geschäftsführer des Vereins der Freien Waldorfschule am Kräherwald

Henke, Helga
Kindertageseinrichtung

Laude, Martin
Landesarbeitsgemeinschaft, Finanzkommission

Moog, Michael
Kindertageseinrichtung

Mülleder, Johanna
Finanzkommission

Schildhauer, Virginia
Gehaltskommission, Elternbeitragskommission, Sitzungsprotokoll

Schlerege, Petra
Gehaltskommission

Sommerlad, Christian
Öffentlichkeitsarbeit, Finanzkommission

Walldorf, Johannes
Finanzkommission

Wischnewski, Roman
Gehaltskommission, Kindertageseinrichtung


Schule

Unsere Schule

Freien Waldorfschule am Kräherwald e.V.

Die Freie Waldorfschule am Kräherwald wurde 1948 gegründet. Sie ist seit vielen Jahren als Gesamtschule und offene teilgebundene Ganztagsschule mit humanistischer und naturwissenschaftlicher Bildung staatlich anerkannt. Träger ist der gemeinnützige „Verein der Freien Waldorfschule am Kräherwald e.V.“. Die der Waldorfpädagogik zugrunde liegende Menschenkunde wurde von Rudolf Steiner aus der von ihm begründeten Anthroposophie heraus entwickelt.

Wegen der betont altersgemäßen Behandlung der Unterrichtsstoffe werden die Schüler* in Jahrgangsklassen unterrichtet. Das Bildungskonzept der Waldorfschulen ist auf die in den Kindern liegenden seelischen und geistigen Veranlagungen und Begabungen ausgerichtet.

Deshalb haben neben den üblichen wissenschaftlichen Fächern der künstlerische und praktische Unterricht ein großes Gewicht. Die Förderung dieser Bereiche bildet die beste Grundlage für die Entwicklung der geistigen Beweglichkeit.

Jeder Schüler kann seinen Fähigkeiten entsprechend eine der staatlichen Abschlussprüfungen ablegen.

Die Freie Waldorfschule am Kräherwald steht allen Kindern offen, ohne Rücksicht auf religiöse und politische Überzeugung, Nationalität sowie soziale und finanzielle Lage der Eltern.

Unsere Schulgemeinschaft

Unsere Schule wird wie andere Freie Waldorfschulen auch von den Eltern und Lehrern in gemeinsamer Trägerschaft ermöglicht. Nur weil Eltern und Lehrer im Schulverein Mitglieder sind, gibt es mit diesem Verein der Freien Waldorfschule am Kräherwald e.V. einen rechtlichen Träger unserer Schule; der Vorstand dieses Trägervereins wird von Eltern und Lehrer*innen paritätisch besetzt.

Darüber hinaus gestalten Eltern zusammen mit den Lehrern die Schule in vielen Bereichen, sei es im Eltern-Lehrer-Rat, der Küche, im Garten usw.

Historisches

Erneuerung des Kulturlebens 1919
Im Jahre 1902 forderte die schwedische Pädagogin Ellen Key, das beginnende Jahrhundert müsse ein „Jahrhundert des Kindes“ werden. In vielen Städten hielt Rudolf Steiner 1907/08 den Vortrag „Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft“. Er ist die Grundlage der anthroposophischen Pädagogik geworden und wirkt wie eine Antwort auf Ellen Keys Vision, die weitgehend eine Utopie geblieben ist.
Aus dem Zusammenbruch der alten Welt nach dem Ersten Weltkrieg wurde die erste Waldorfschule 1919 in Stuttgart gegründet. Sie sollte durch eine menschengemäße Erziehung und Bildung zur Erneuerung des kulturellen Lebens beitragen. Und nach der Katastrophe der Nazi-Herrschaft und des Zweiten Weltkrieges, als wieder eine geistige Erneuerung lebensnotwendig wurde, strömten unzählige Eltern mit ihren Kindern zu den wieder bzw. neu eröffnenden Waldorfschulen — 1938 waren sie verboten worden.
Die Gründung 1948
In Stuttgart war die Mutterschule trotz doppelter Klassen dem Ansturm nicht gewachsen; aus dieser Notlage wurde die zweite Stuttgarter Waldorfschule — am Kräherwald — 1948 gegründet, zunächst als C-Klassen-Bereich der Schule an der Uhlandshöhe. Heute erscheint es wie eine heroische Sage, dass es in einer zerstörten Stadt ohne jedes Geld gelang, ein wunderbar gelegenes, allerdings völlig verwahrlostes Gebäude — die „Villa Wolf“ im Norden der Stadt — zu mieten und es mit eigenen Kräften so weit herzurichten, dass am 19. Oktober 1948 mit dem Unterricht begonnen werden konnte.

Nur durch die Opferbereitschaft vieler Eltern und den unermüdlichen Einsatz einzelner Persönlichkeiten wie Dr. Erich Gabert, Fritz Koegel (Lehrer), Prof. Rolf Gutbrod und Dr. Emil Kühn (Eltern) gelang das Werk: 236 Schüler wurden aufgenommen, dreizehn Lehrkräfte standen zur Verfügung. Die enge Zusammenarbeit mit der Schule an der Uhlandshöhe war zunächst lebenswichtig, bis dann an Ostern 1952 die Freie Waldorfschule am Kräherwald als selbständige Schule, getragen von einem eigenen Verein, durch das „Kult“ministerium – so hieß es damals – genehmigt wurde.

* Zur besseren Lesbarkeit verwenden wir in diesem Text „Schüler“ bzw. „Lehrer“. Gemeint sind selbstverständlich immer alle Geschlechter.


Mitarbeiter

Mitarbeiter

Krankenzimmer

Karl, Anke
Schulkrankenschwester

Öffentlichkeitsarbeit

Romann, Sabine
Öffentlichkeitsarbeit

Küche

Antmann, Szandra
Göttl, Julius
Keim, Caroline
Lieventhal, Dana
Müller, Eliana
Straube, Carola

Verwaltung

Alber, Katharina
Schulbüro

Cordes, Susanne
Schulvereinsbüro
Personalwesen

Ebert, Inge
Schulbüro

Hamler, Martin
Schulverein / Geschäftsführer
Technischer Kreis / Mitgliederversammlung / Bau-, Finanz-, Gehaltskommission / Schulleitungskreis

Kabel, Monika
Schulvereinsbüro
Buchhaltung / Personalwesen

Haus

Belstler, Stefan
Hausmeister

Dudas, Dimitri
Geländepflege / Garten

Ertan, Güler
Gebäudereinigung

Meuter, Ralph
Hausmeister

Riegger, Sascha
Hausmeister / Schreinerei

Rodriguez, Pedro
Hausmeister

Urosevic, Claudia
Gebäudereinigung


Schulsanitäter

Schulsanitätsdienst

Seit 2013 gibt es an der Freien Waldorfschule am Kräherwald einen Schulsanitätsdienst. Schüler* ab der 9. Klasse können daran teilnehmen. Verantwortlich für Ausbildung und Leitung ist unsere Schulkrankenschwester Frau Karl.
Durch die Mitarbeit im Schulsanitätsdienst übernehmen die Schüler Verantwortung für andere und können Teamfähigkeit und Sozialkompetenz erwerben. Nach einem intensiven Erste-Hilfe-Kurs können die Schüler Erste-Hilfe leisten oder bei Schulveranstaltungen präsent sein. 

Damit die Abläufe sicher funktionieren, findet jährlich ein zweitägiges Fortbildungswochenende statt, das mit einer Großübung mit mehreren Verletzten abgeschlossen wird.
Dank der Kooperation mit der „Johanniter-Unfallhilfe“ können die Schüler*innen u.a. an einer Ausbildung zum Sanitätshelfer teilnehmen.

* Zur besseren Lesbarkeit verwenden wir in diesem Text „Schüler“. Gemeint sind selbstverständlich immer alle Geschlechter.