Ranzenpost 10: Thanksgiving & Umwelt AG

Liebe Eltern und Freunde,





gestern war Thanksgiving. Kaum jemand in Deutschland nimmt davon Notiz. Ganz im Gegensatz zu anderen Traditionen, die von Amerika nach Europa bzw. Deutschland geschwappt sind. Ich denke da an Halloween, Black Friday oder an den Valentinstag, eingeführt von amerikanischen Soldaten nach dem 2. Weltkrieg. Nein, Thanksgiving ist hierzulande unbekannt, aber gerade dieses Fest ist es wert, genauer angeschaut zu werden. 



Die Legende besagt, dass nur die Hälfte der Pilgrimväter, aus religiösen Gründen nach Amerika ausgewanderte englische Siedler, im ersten Winter durch die Unwirtlichkeit der Gegend und durch Hunger starben. Die dortigen Indianer, die diese Tragödie beobachteten, versorgten daraufhin die übrig gebliebenen Einwanderer, so dass diese den nächsten Winter überstanden. Aus Dankbarkeit gaben diese Siedler für ihre Helfer im Herbst 1621 ein großes, dreitägiges Dankesfest.


So stehen heute in Amerika und Kanada die Familien am Donnerstag von Thangsgiving um den Tisch, beladen mit Kürbissuppe, Truthahn und Kürbiskuchen und fragen: „What you are thankful for?“ und an dieser Stelle können wir uns auch hier und heute in diesen grauen Corona – Zeiten fragen, wofür wir dankbar sind? 

Da fallen mir an unserer Schule als erstes unsere Mitarbeiter und Lehrer ein, die in der Phase des Lockdowns und vor allem danach all die vom Kultusministerium angeordneten Maßnahmen (von Abstandsregeln bis zu Hygienemaßnahmen) mit viel Zeitaufwand und Engagement organisierten und umsetzten. 


Da fallen mir die Eltern ein, die den Fernunterricht im Lockdown liebevoll begleiteten und vor allem die Eltern, die an unserer Schule weiterhin fraglos in der Küche oder auf dem Schulweg mitarbeiteten.
Oder all die Eltern, ohne die die Einschulung oder der Film für die Infotage nicht zustande gekommen wären.
Und natürlich die Kollegen mit den Schülern, die unter den schwierigen Umständen und – so gut es die Maßnahmen zuließen – unser Bildungsideal im Unterricht hochhielten.

Hierfür bin ich dankbar, auch und gerade wegen dieses schweren Coronajahres. 



Ludwig Digomann


(Öffentlichkeitskreis)

————-

Liebe Eltern, Schüler*Innen und Verwandte,
Uns gibt es noch! Trotz Corona bleibt unsere selbständige und nur aus Schülern bestehende Umwelt AG aktiv. Vielleicht erinnern Sie sich noch an uns und an die Ranzenpost letztes Jahr, in der wir unser Busfahrprojekt und den Veganworkshop vorgestellt haben. Diese Projekte müssen nun leider vorläufig ruhen.
Dennoch wollen wir weiter mit unseren Projekten und Aktionen die Welt ein Stückchen besser machen und haben deswegen entschieden, auf unserem Instagram Account, „waldis_for_future“, einen nachhaltigen Adventskalender zu starten. Ab dem 1.Advent werden wir also zweimal die Woche nachhaltige und weihnachtliche Projektideen hochladen, die sich leicht nachmachen lassen und Ihnen hoffentlich die Weihnachtszeit versüßen!
Neben den Videoarbeiten treffen wir uns weiterhin wöchentlich – natürlich die Hygienevorschriften einhaltend – um Projekte zu planen, die auch unter Coronabedingungen stattfinden können.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit dem Adventskalender, freuen uns über jede/n neue/n Follower/in und wünschen Ihnen einen guten Start in die Weihnachtszeit!

Viele Grüße von der ganzen Umwelt AG

P.S. Schauen Sie doch mal vorbei: waldis_for_future