Elternbrief der Verkehrsbeauftragten Frau Laib und der Schulleitung

von Schüler, Ute

Liebe Eltern,

der Alltag bestimmt nun wieder das Leben in und um die Schule herum, und mit ihm die Verkehrssituation insbesondere am frühen Morgen: Viele Kinder werden immer noch direkt bis zur Schule gebracht.

Manchmal mag dies berechtigte Gründe haben, aber in den meisten Fällen können Ihre Kinder - zumindest die letzten paar hundert Meter des Schulweges / Kindergartenweges - zu Fuß gehen.

Warum sprechen wir Sie heute an?

Der morgendliche Verkehrsstau im Rudolf-Steiner-Weg macht viele Fahrer der Elterntaxis aggressiv mit der Folge, dass die Bereitschaft zur Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmer sinkt. Dies gefährdet in hohem Maße unsere Schüler und Kindergartenkinder. Nehmen Sie sich einmal einige Minuten Zeit, beobachten Sie die Abläufe zu dieser Uhrzeit und bilden Sie sich ihr eigenes Urteil.

Ein weiterer Grund sind die Nachbarn unserer Schule. Sie werden durch den erheblichen Elterntaxi-Verkehr massiv gestört. Wir haben regelmäßig Beschwerden, dass in Einfahrten und im Halteverbotsbereich angehalten und geparkt wird und auf der Straße kein Durchkommen mehr ist.

Und schließlich kommen bei diesem Verkehrsaufkommen Rettungsfahrzeuge, Müllfahrzeuge und Lieferverkehr (LKW) nicht mehr durch. Auch diesbezüglich haben wir in letzter Zeit unangenehme Erfahrungen machen müssen.

Dabei gibt es doch gute Argumente, vor der Schule / dem Kindergarten die Kinder ein paar Meter zu Fuß gehen zu lassen.

Zu allererst bedeutet dies mehr Sicherheit für alle Schüler und alle Kindergartenkinder. Bedenken Sie auch, dass die Bewegung an der frischen Luft gesund ist und Ihrem Kind gut tut. Das Bewegungsbedürfnis Ihres Kindes wird bereits vor dem Unterrichtsbeginn gestillt. Durch die morgendliche Bewegung erleichtern Sie es Ihrem Kind, dem Unterricht ruhiger und konzentrierter zu folgen. Kindergartenkinder und Schüler der ersten Klassen lernen durch einen (begleiteten) Fußweg zudem, sich sicher, selbstbewusst und umweltfreundlich in unserer Stadt zu bewegen – das kann durch eine Autofahrt „bis vor das Klassenzimmer / Kindergarten“ nicht erreicht werden.

Nehmen Sie sich unsere Bitte, nicht mit dem Auto direkt vor die Schule zu fahren, zu Herzen, und tragen Sie so zu einer besseren Situation für alle bei!

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen
Kerstin Laib (Verkehrsbeauftragte) und Martin Laude (Schulleitung)

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